Donnerstag, 10. November 2011

dicker Bauch...

mit inzwischen 110cm Umfang!
Der Zwerg in meinem Bauch wächst noch imme.
So wiegt er nun schon ein gutes halbes Kilo und misst 25cm.
Der Kopf ist – wie bei den Eltern nicht anders zu erwarten – ziemlich groß :-)
Dafür haben wir ansonsten ein mustergültiges Kind, das im Wachstum auf den Tag genau dem Soll entspricht, sofern man da von Soll und Ist sprechen kann.
Es wird ein Junge, das wissen wir nun auch sicher. Er schluckt fleißig und nuckelt am Daumen oder am Fußzeh. Da das Geschlecht ja nun fast zu 100% sicher ist wurde gleich im Anschluss an den Arztbesuch geshoppt, denn jetzt kann man ja geschlechtsspezifisch einkaufen.
Beim Arzt gab es diesmal auch kein Nörgeln bezüglich meines Gewichtes, da liege ich wieder in der Norm.
Immer und überall diese Normen gehen mir doch ganz schön auf den Zeiger – das muss ich zugeben. Andererseits möchte ich nachher ganz gern schnell wieder in meine alten Sachen passen und das geht bekanntlich schneller, wenn man sich nicht ganz so gehen lässt.
Süßigkeiten stehen also weiterhin nicht mehr auf meinem Plan und werden auch tapfer nicht gekauft oder gegessen. Im Zweifel muss der Papa gutgemeinte Geschenke alleine essen. Und das in der nun schon beginnenden Vorweihnachtszeit.
Nunja, trotzdem war ich nie so schwer wie jetzt, mit den fast 70kg fühle ich mich wie ein Walross. Die Füße tragen merklich mehr Gewicht, der Wurm boxt gern mal gegen die Leber, die das wiederum damit quittiert, dass sie beleidigt ist. Die Lust sich dann noch zu bewegen geht dann gegen Null.
Steht der kleine auf der Leitung, ist die Blase zwar voll, aber … naja, den Rest kann man sich denken.
Ein kleiner Stupser regt dann aber an die Liegeposition in Mamas Bauch doch nochmal zu überdenken. Wir erziehen uns also schon gegenseitig.
Zeitgefühl hat der Kleine aber schon in jedem Fall. Da die letzten Wochen sehr anstrengend waren, wurde ich vom Arzt für zwei Tage aus dem Verkehr gezogen und friste nun mein Dasein zu Hause und soll ein wenig Bettruhe halten. Ich und Bettruhe, das grenzt an Folter.
Naja, wenn sonst der Wecker in der Woche um 5 Uhr klingelt und ich kurz darauf in der Küche das Frühstück mache, klingelte heute mal kein Wecker. Das allerdings beunruhigte den Wurm so sehr, dass er wach wurde und als Wecker prima Dienste leistete. Um 5:30h war dann seine Geduld am Ende (meine auch) und ich ging mit einem wabbelnden, wellenschlagenden Bauch in die Küche um mir das morgendliche Brot zu schmieren. Mutti wach, Kind zufrieden, Nacht trotzdem vorbei.
An der Erziehung müssen wir in jedem Fall noch arbeiten.

Einschlafen ist das einzige, was besser klappt - sobald die Spieluhr düdelt ist Ruhe im Bauch.
Wenn ich mir aber die nächsten 4 Monate dieses Gedudel anhören muss, trage ich einen Schaden davon. Aber man gewöhnt sich ja an alles…

Ach und ein Foto gab es heute auch, inzwischen passt auf den Auszug jedoch nur noch der Kopf. Ist ja auch das Wichtigste...
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Mittwoch, 2. November 2011

der crosstrainer

ist mein neuer Freund im Kapf gegen den Feind - die Waage.
Mal sehen ob ich es durchhalte und tatsächlich jeden Tag für einige Minuten auf das Höllenteil steige.
Anscheinend mag es mich nicht, denn es quietscht immer zu, wenn ich es benutze.
Aber da muss es durch. Frisch geölt geht es dann morgen wieder weiter.

Ansonsten ist außer Bauch- und Brustzuwachs nichts zu vermerken. Langsam wird es lästig. Wo da im Sitzen nun was auf was hängt möchte sicher niemand so genau wissen. Aber wenn aus einem A-Körbchen inzwischen D wurde, ist es eindeutig lästig.

Durch die viele Arbeit und die damit verbundenen Überstunden mache ich nun gezwungenermaßen jeden Tag eine lange Mittagspause und fahre gelegentlich auch nach Hause. Die Hunde freuts, mich nervts… aber gut, irgendeine Lösung muss ja her.

In einem meiner täglich eintrudelnden Mails habe ich nun erfahren, dass salzarme Ernährung zu Komplikationen in der Schwangerschaft führen kann. Gut zu wissen, dann kann ich ja weiterhin würzen wie es mir gefällt. Auf 15g Salz sollten Schwangere kommen. Das ist selbst mir zu viel. Aber mein Gewissen ist mit dem Salzsteuer in der Hand nun nicht mehr so schlecht, sondern eher gut. Wieder alles richtig gemacht.

Einzig ärgerliches Vorkommnis dieser Woche – der neu erworbene Gewürztee hat nur verbotene Inhaltsstoffe, sodass der Papa in Spee das Zeug nun trinkt. Schade – und der Tee roch so gut.

Samstag, 29. Oktober 2011

mein Feind die Waage

Feindbilder sind gut.
Naja, nicht wirklich.
Mein neues Feindbild ist die Waage beim Arzt, die natürlich nicht funktionieren kann.
Der letzte Termin ist nun auch schon wieder fast drei Wochen her. Wie immer war Blut und sonstiges Labor ok und alles in der Norm.
Wäre da nur nicht diese olle Waage. In den vier Wochen zwischen der letzten und der Vorletzten Untersuchung langen vier Wochen. Die ersten 3 Monate habe ich ja nicht zu, sondern abgenommen. Aber dann… ja dann kamen 4kg drauf und die Waage zeigt unerbittliche 68kg.
Ich finde es ja nicht soooo beunruhigend in viereinhalb Monaten 4 kg zuzunehmen, aber gut. Es folgte ein wildes Gefrage nach dem was, wann und wie viel ich esse. Schlussfolgerung, alles gut, woher das Gewicht kommt weiß also niemand.
Für mich war das aber noch nicht vorbei. Denn was ist in den nächsten 4 Wochen?
Ich bin nicht wirklich dicker geworden, lediglich der Bauch wird zusehends runder. Alle meine Klamotten kann ich weiter tragen, Hosen bekomme ich zwar schon lange nicht mehr zu, aber Shirts und Hosen zeigen zumindest, dass außer dem Bauch nicht wirklich was mehr geworden ist.
Wird dann wohl ein schweres Kind.
Jedenfalls waren wir dann alle (Arzt, Papa und ich) aus dem Konzept gebracht.
Das war aber noch nicht alles, denn der Besuch sollte noch so weitergehen.
Es wurde geschallt und geschallt und geschallt.
Arzt: "Was hätten sie denn gern?"
Papa: "Oh, wir dürfen uns das wünschen? Wenns ein Mädchen wird wollen wir es wissen, wenns ein Junge wird, lassen wir uns überraschen."
Das Geschalle geht weiter. Was das Kind anscheinend prima kann ist tanzen, treten und im Schneidersitz verweilen, sowie am großen Zeh knabbern.
Arzt: " Auch wenn Sie mich jetzt ans Kreuz nageln…"
Wir wurden still und andächtig und dachten wunders was da jetzt kommen mag
…"wenn ich mich heute hier und jetzt festlegen müsste, dann würde ich sagen es wird ein Junge. Aber genau sehen kann ich es nicht. Das Kind ist nicht so zeigefreudig."
Wir: "Na, wenn das alles ist, ist doch gut, wir dachten schon sie hätten noch 3 Kinder oder zu viele Arme oder Beine gefunden."
Arzt: "Aber sie wollen doch ein Mädchen."
Wir: "Aber sie können es doch nicht ändern und wir auch nicht. Außerdem haben sie nur gefragt, was wir lieber hätten. Wir freuen uns auch über einen Jungen."
Irgendwie schien es dem Arzt unangenehm zu sein. Warum fragt er dann was wir habe wollen, die Trefferquote ist ja nicht so rasend hoch :-)
Und wie war das noch – Hauptsache gesund :-)

Vor lauter Aufregung über Geschlecht und Gewicht, wurde dann promt vergessen das Kind zu vermessen und ein Bild auszudrucken. Irgendwie waren wir danach alle ziemlich mitgenommen.

Jedenfalls haben wir jetzt hellblaue Bettwäsche erworben.
Und wehe es wird jetzt doch ein Mädchen…

Nachtrag, nun sind 5 Monate um und die Waage zeigt noch immer 68kg, so pendelt sich wohl alles wieder ein...

Montag, 3. Oktober 2011

Neue Bauch...

...bilder
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Dienstag, 27. September 2011

Viel Neues ...

gibt es eigentlich nicht.
Im Job habe ich nun ein eigenes Team. Das wiederum führt zu ersten Irritationen, da nun alle denken, dass die Übermutti lange zu Hause bleibt.
Dies ist gleich gepaart mit der Vorstellung, dass ein junges Alter mit mangelnder Kompetenz gleichzusetzen ist. Nunja, heute war dann der erste Schnuppertag. Wir haben uns brav alle vorgestellt und ich habe auch anständig den Anfang gemacht. Auf die Nennung meines genauen Alters habe ich aber getrost verzichtet, sowas bringt in der ersten Instanz nur Unruhe.
Zumindest konnte ich klarstellen, dass ich im nächsten Jahr mal weg bin, aber im nächsten Jahr auch wiederkomme und mit Sicherheit in Vollzeit.

Es wird also über den Flurfunk gemunkelt werden, dass wie alt ich nun bin. Dass ich jünger bin, als die meisten aus meinem Team ahnt wohl niemand. Alter sagt ja noch nichts über Kompetenzen. Den Flurfunk kann ich auch nicht ändern. In den Programmen sind meine Daten gesperrt. Ich habe aber jedem anheimgestellt mich alles zu fragen was der einzelne wissen möchte. Mal sehen ob sich jemand traut – ich denke ehe rnicht. Dass ich was kann, habe ich gezeigt, dass der Zwerg mich derzeit noch nicht daran hindert ebenfalls. Damit sollte die erste Sorge genommen sein.
Einen Übereifrigen habe ich auch dabei. Der meinte dann gleich mal meine Aufgaben übernehmen zu müssen. Einerseits schön, dass man jemanden hat der hochmotiviert ist, andererseits ist das natürlich mein Job und nicht seiner. Also war vor dem eigentlichen Beginn schon die erste Ansage fällig. Mal sehen wie lange das hält. Eigentlich hatte ich ja bestimmt gesagt, dass das so nicht geht. Verstanden hat er es sicher auch. Ich befürchte nur, dass er (da die Qualifikation ähnlich ist) hofft meine Stelle übernehmen zu können, wenn ich doch länger ausfalle.

Kaum hats angefangen gibt’s auch gleich die ersten Neider. Auch das kann man nicht ändern.

Dafür wächst der Bauch und das Zwerglein bewegt sich rege. Was ihm nicht schmeckt führt relativ schnell zu Schluckauf und Sodbrennen. Auch milde oder eher basische Lebensmittel führen dazu, mit Magensäure wohl nicht zu erklären. Der Bauch hat eine neue Dimension bekommen. Er it nun über den Hosenbund hinaus. Was dazu führt, dass man deutlich ein "zu schwer"-Gefühl bekommt.
Sitzen also nur noch breitbeinig und laufen im Watschelgang. Von hinten wohl ein lustiger Anblick, da meine Rückansicht ja eigentlich weiterhin schlang-normal ist.

Dienstag, 20. September 2011

Die richtige...

...Entbindungsklinik zu finden ist ein schierbar unlösbares Problem.
Es gibt anscheinend nur Doppelzimmer.
Die eine Klinik hat Duschen auf dem Flur, die andere im Zimmer, dafür sind in der anderen die Schwestern und Hebammen netter.
Die eine hat einen größeren Kreissaal, die andere dafür die kürzere Anfahrt.

Im Notfall ist die Kinderklinik gleich weit entfernt bzw. nah dran, sodass das wichtigste Kriterium schonmal bei beiden gleich erfüllt ist.
Ist mir eine Dusche im Kreißsaal wichtig? Kommt man während der Wehen auf die Idee duschen zu wollen? Sind mir modernste Stillstühle wichtig?
Beide Kliniken haben ein Familienzimmer, sodass der Papa mit bei uns nächtigen kann.
Der Aufenthalt dauert unter normalen Bedingungen auch nur 1-5 Tage. Wie wichtig ist mir da überhaupt irgendwas? Oder freut man sich nur tierisch auf zu Hause und die gewohnte Umgebung?

Schwere Entscheidung kann ich da nur sagen!

Mittwoch, 14. September 2011

Der Bauch

der wächst unaufhörlich.
Hatte ich letzte Woche noch in meine Blusen gepasst, bekomme ich die heute nicht mehr zu.
Der Bauchumfang ist von 70cm (vor der Schwangerschaft) bereits auf fast 100 cm gewachsen. Unglaublich.
Die Ausrede ich hätte zu viel Schweinebraten am Wochende gegessen zieht nun nicht mehr, mit zu viel gegessen lässt sich die Murmel nicht mehr erklären.

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Freitag, 9. September 2011

Heute

ist schon der letzte Tag der 13. Woche.
Morgen beginn schon die 14. Wie die Zeit vergeht.

Gestern waren wir zur monatlichen Vorsorgeuntersuchung und es war wieder alles Normgerecht. Außer einer Spur Eiweiß in der Urinprobe, was aber zu diesem Zeitpunkt normal ist, war wieder alles bilderbuchmäßig.

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Nun aber zum Mittelpunkt der Untersuchung: aus dem Wurm wurde ein Zwerg. Das kleine Ding ist schon 6,3 cm groß (SSL) mit Beinen etwa 11cm, also eine stattliche Größe im Vergleich zum letzten Mal. Der Rücken sieht gut und gerade aus, die Arme sind gleichlang, die Beine auch und es sitzt brav in Anhockstellung, wenn es denn mal ruhig verweilt.
Eigentlich zappelt und greift und springt es immer auf und ab, was gestern dazu geführt hat, dass man es kaum vermessen konnte.
Das Gesicht mit der Stupsnase und einzelne Finger konnte man auch schon gut erkennen. Es ist äußerst lebendig, was ein gutes Zeichen ist und was zugleich erklärt, warum ich es von hier zum Arzt (etwa eine Stunde Weg) nicht immer ohne einen Besuch auf der Pipibox schaffe.

Morgen fahren wir zu den Verwandten, eine 2-3 stündige Fahrt und ich überlege jetzt schon wie ich das schaffen soll ohne ständig zu sagen, dass ich mal muss? Naja, einfach viele Pausen, dann geht das schon.
Aber was soll man machen, wenn da so ein kleiner Mensch ständig auf der Blase rumhüpft? Hauptsache dem Kleinen gehts gut. Dafür stehe ich nachts auch gern 3-4 Mal auf.

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herzlichen glückwunsch zum neuen lebensglück :-)
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