Freitag, 20. Januar 2012

Es geschehen ...

...noch Zeichen und Wunder – wir haben eine Hebamme gefunden, die zu uns passt und unsere Meinungen, die wir uns mühevoll gebildet haben, akzeptiert. Sie ist entschleunigt, spricht sehr bedacht und langsam aber auch sehr überlegt. Eigentlich nicht mein Typ, aber ich denke für den Zwerg genau das Richtige, denn sie wird die ersten Wochen täglich hier hereinschauen und dann geht es nicht darum einen Gesprächspartner zu haben, sondern jemanden, der sich auskennt.

Sie betreut nur zwei Frauen im Monat und arbeitet ansonsten in einer Klinik, hat eine gesunde Einstellung zum Leben und lässt auch anderen die ihre.
Sie gab keine gutgemeinten Ratschläge darüber, dass um den Kamin unbedingt ein Kinderzaun müsse und auch die Hunde und Zimmerpflanzen sollen wir nicht abschaffen.
Mit dem Kinderzimmer und sämtlichem Zubehör ist sie zufrieden und der Meinung, dass wir bis auf die Wickelunterlage alles haben, was man für den Start benötigt.
Jetzt darf der Zwerg nur nicht mehr als 14 Tage zu früh kommen, denn dann ist unsere neue Errungenschaft noch im Urlaub. Aber ab 14 Tage vor errechnetem Termin darf er dann kommen.

Er wird groß und größer, der Bauch dick und dicker, mein Gewicht zum Glück im Moment nicht. Was die Waage gestern angezeigt hat, verrate ich aber dennoch nicht. Es steht aber in jedem Fall noch eine 7 vorneweg :-) .
Vermessen war gestern, bei der nun alle zwei Wochen stattfinden Vorsorge, nicht möglich, da vor mir zwei Frauen mit vorzeitigen Wehen als Notfall eingebucht wurden und so war die Zeit knapp. Ultraschall nimmt immer eine ziemlich lange Zeit in Anspruch und ist nicht unbedingt nötig, daher haben wir gestern darauf verzichtet. Gefilmt und Vermessen wird also in zwei Wochen erst wieder.
Dafür wurde erfühlt. Monsieur "noch immer ohne Namen" liegt kopfüber im Becken und ist da auch gut tastbar. Den Kopf zieht er bei vermeintlichem "Feindkontakt" aber ein.
Erstmals wurde gestern auch ein CTG(Cardiotokographie) geschrieben – also Aufzeichnung von den Herztönen des Zwergen und der dazugehörigen (sofern vorhandenen) Wehen. Dazu wurden dann zwei chice Gummibänder um meinen Bauch geschnallt, an denen zwei Messfühler hingen, die so am Bauch platziert wurden. 30 Minuten dauerte das Ganze (beim nächsten Mal muss ich unbedingt ein Buch mitnehmen). Weiterhin zeichnete das Gerät auch die Bewegungen des Kleinen auf. Als der Herr Papa in Spee den Raum betrat, wurde es auch ganz wild im Bauch, also alles so, wie es sich gehört. Braves Kind, erkennt schon wer den Raum betritt. Bei der Sprechstundenhilfe bleibt er hingegen ruhig.
Alles in Ordnung. Keine Wehen und da der kleine Mann sich so sehr bewegt hat, war der Herzschlag mit 140-150 Schlägen pro Minute auch vollkommen ok. Kein Grund zur Sorge also. Weitermachen wie bisher.

Der Herr Papa in Spee genießt indes heute seinen letzten "freien" Abend in geselliger Runde und muss nicht fahren, das übernimmt ein netter Freund, der ihn die 60km nach Hause kutschiert. Vorerst wird es dann sehr "trocken" hier, denn wir wohnen ja nun ländlich, die Geburtsklinik ist nur selbst mit dem Auto zu erreichen und dafür brauche ich dann meinen Mann – der dann auch fahrtüchtig sein muss. Bei gerufenem Krankenwagen würde man mich in das nächstgelegene KH fahren und da will ich keinesfalls hin. Die gepackte Kliniktasche steht für alle Fälle schon bereit, es sind ja nur noch 8 Wochen, dann ist der Geburtstermin schon da und ich fürchte, dass die Zeit bis dahin noch schneller vergeht als die letzten Wochen. Morgen beginnt schon die 33. Woche und wenn ich so zurückdenke, hänge ich noch immer in Woche12 oder 13 fest.
Noch zwei Arbeitswochen und dann sieht mich das Büro bis Oktober erstmal nicht.

Eine Übungswoche zu Hause hatte ich nun auch, denn Rücken und Nacken waren so verspannt, dass ich nicht in der Lage war Auto zu fahren, zu gehen oder aufzustehen. Ein eindeutiges Zeichen für eine Auszeit. Den Kopf musste ich immer separat vom Körper anheben, da das Gefühl der reißt gleich ab unerträglich war. Aber auch das haben wir nun hinter uns und es geht wieder besser. Nun pflegt die Hebamme den Rücken und hat Öl hiergelassen, das hilft ganz gut.

Auch Einschlafen mit wackelndem Bauch kann ich inzwischen ganz gut, alles eine Frage des Ausblendens. Das Gefühl ist, als würde der Bauch jeden Augenblick alleine davonlaufen oder als wühle jemand darin rum. Das tut nicht weh und man hat die Gewissheit der kleine ist noch da. Dank der Walrossausmaße ist ein auf den Bauch drehen auch nicht mehr möglich, es geht also noch linksherum oder rechtsherum und dass dann im Wechsel. Das übt schonmal den späteren 3 Stunden Rhythmus.
Aber ich will ja nicht jammern, es geht uns gut und es gibt nichts, was besorgniserregend sein könnte.

Aktuelle Namensliste:
Justus (Alexander)
Philipp
Paul Frederik
Elias (Maximilian)
Lukas

Montag, 16. Januar 2012

die Qual der Wahl

Eigentlich bin ich recht entscheidungsfreudig. Manchmal sind mir Dinge auch einfach egal, weil für mich das eine so gut ist wie das andere.
Uneigentlich bin ich in letzter Zeit überhaupt nicht entscheidungsfreudig.
Das Babyzimmer ist fertig – zumindest soweit, dass der Zwerg einziehen könnte.
Nun geht es an den Feinschliff und da erschließt sich mir gerade ein Markt, der so unvorstellbar groß ist, dass ich den Überblick verliere.
Dachte ich bis vor kurzem noch, dass Hundehalter mit unnützen Utensilien konfrontiert werden und sich angesichts der Auswahl nicht entscheiden können, bin ich nun der Meinung – alles Kinderkram.
Wahrlich unübersichtlich ist das (meist überteuerte) Sortiment an Babyutensilien, die man irgendwie allesamt besitzen muss.
Wir brauchen noch einen Spielteppich - handtuft. Gibt man diese beiden Worte in die Suchmaschine ein, findet man eine Auswahl die schier grenzenlos ist.
Kindergardinen… das gleiche Programm. Nun haben wir also noch keinen Teppich und keine Gardine. Es soll ja farblich passen, keinen Augenkrebs verursachen, irgendwie chic aussehen und pflegeleicht sein. Kinderstoffe für Gardinen mit Tiermotiven (Afrika, Dschungel) drauf erfüllen das aber irgendwie nie.

Zu Anfang wollten wir gern eine Babywippe haben. Dort kann der kleine Stinker dann mal geparkt und festgeschnallt werden um mit wippenden Bewegungen in den Schlaf zu fallen. Tolle Erfindung, ca zwei Millionen Ausführungen. Wir haben Modell "gebraucht" genommen und waren (sind) zufrieden.
Tja, bis einer dieser Ratschläge kam:
"Eine Wippe, toll. Hoffentlich elektrisch betrieben?"
"Elektrisch betrieben? Wozu?"
"Na damit man die nicht selbst bewegen muss."
"Aha. Und was ist daran nun so toll?"
"Na die bewegt sich in 5 Geschwindigkeitsstufen und macht dabei noch Musik. 7 verschiedene Songs kann die abspielen. Unser Kleiner ist dadrin immer gleich eingeschlafen"
"Aha" (ich habe ja gelernt zu guten Ratschlägen einfach "ja" oder "aha" zu sagen - hier hats aber nicht geholfen)

Ich scheine hinter dem Mond zu leben. Wofür braucht man eine elektrische Wippe, die 7 Songs spielen kann und sich in 5 Geschwindigkeitsstufen bewegt?

Muss ich dazu sagen, dass wir sie geschenkt bekommen haben?

Nun steht es da, das Ding, das 7 Songs spielen kann und sich für meinen Geschmack viel zu schnell bewegt. Das arme Zwerglein wird bedudelt und muss sich angesichts des Geschwindigkeitsrausches wohlmöglich übergeben. Kein Wunder, dass es so viele Spuckkinder gibt. Bei der Dudelmusik würde mein Essen sicher auch wieder weg wollen… Oder man ergibt sich seinem Schicksal und schläft schnell ein, dann ists vorbei…

Aber es war ja geschenkt.

So wie wir nun zwei Wippen haben, haben wir noch ganz anderes Zeug, das man meiner Meinung nach nicht braucht in mehrfacher Ausführung. Aber unnützes kann man wohl nie genug haben. Ich seh schon – in zwei Jahren werde ich den ganzen Sch*** ebenfalls mit säuselnden Worten als "Wie neu" und "megatoll" weiterverschenken…

Ich geh jetzt weiter nach Stoffen suchen, die farblich zum Kinderzimmer passen.

Dienstag, 10. Januar 2012

Nebenwirkungen

Ganz zu Anfang – irgendwann im August hatte ich mal was von Nebenwirkungen geschrieben.
So richtige sind bei mir bisher zum Glück noch immer nicht aufgetreten.
Wir zwei werden aber derzeit rasant mehr, bei gleicher Menge der Nahrungsaufnahme. Nicht weiter tragisch, ist ja ein großes Kind und zur Not muss ich eben hinterher ein paar Meter weiter joggen.

Das Kinderzimmer ist nun fertig, es ist gelb und vollmilchschokoladenfarbig gestrichen, der Fußboden ist sabberecht geölt und poliert, das Bett ist aufgebaut und mit einer dieser Hightech-Matratzen bestückt, welche die CO2 Rückatmung vermindert. Regale, Wickelkommode und die ersten Windeln sind auch schon da. Ebenso Kinderwagen, Autositz, ausreichens Kleidung, Stubenwagen und Laufgitter. Nicht zu vergessen Wippe und Tragetuch, Babybadewanne und Spieluhr.
Nur für den Fall, dass der kleine Mann der Meinung ist, dass er schon groß genug für die große weiter Welt ist.

So richtig leistungsfähig bin ich nicht mehr. Für das Kinderzimmer, bzw. den dortigen doppelten Anstrich (und das auch noch mehrfarbig) habe ich 2 Wochen gebraucht. Normalerweise mache ich sowas nebenbei in 2 Tagen. Möbelaufbauen haben dann der Papa in Spee und ein Bekannter übernommen, das schaffe ich derzeit einfach ncht mehr.
Morgens einen Kaffee trinken (koffeinfrei, denn sonst randaliert der kleine Kerl) Duschen und Anziehen nimmt inzwischen auch 2 Stunden in Beschlag nur um danach festzustellen, dass ich fix und fertig bin aber eigentlich noch zur Arbeit muss. Zum Glück reicht derzeit um 9 Uhr da zu sein. Fix und fertig versteht sich... Die netten Herren vom Sicherheitsdienst haben schon immer Mitleid und helfen mir beim Tragen meiner Tasche, wenn ich zur Türe rein komme.
Ins Auto komme ich nun auch nicht mehr ohne Weiteres. Der Sitz wird daher bei jedem Ein- und Aussteigen nach hinten bzw. vorn gestellt, denn der Bauch passt schlecht hinters Lenkrad – oder – die Arme sind zu kurz :-)

Durch den dicken Bauch mit nun fast Walrossausmaßen wird das Hohlkreuz immer runder, der Rücken ist entsprechend gespannt. Die Masseuse darf nicht dran, denn das könnte Wehen auslösen.
Also wird der nächtliche Gang ins Bad auch gern mal zu einem Abenteuer auf allen Vieren, denn der aufrechte Gang funktioniert nicht immer und nachts schonmal gar nicht. Rollend trifft die Bewegung wohl am Besten, die man ausführt um aus einem sehr niedrigen Futonbett auszusteigen.
Zum Beweis… der Bauch…

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Gestern kamen dann auch die letzten Arztrechnungen des letzten Vierteljahres – ganz schön teuer so ein Zwerg, auch wenn er noch gar nicht auf der Welt ist.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Vorsorgeuntersuchung

Gestern gab es die letzte Vorsorgeuntersuchung ohne CTG.
Ab jetzt sehen wir den Arzt im 14-Tage-Rhythmus.

Es war ja nicht anders zu erwarten. Wir sind beide wohlauf und erfreuen und bester Gesundheit.
Der kleine Zwerg hat noch immer keinen eindeutigen Namen, aber er wächst und gedeiht auch so ganz gut.
Seiner Entwicklung ist er schon eine ganze Woche voraus, was bedeutet, dass er gut versorgt ist und kein "Kleiner" wird. Das war dann wohl auch der Grund dafür, dass ich die letzten Tage fix und fertig war und nach der Arbeit nur noch liegen konnte.
Er misst inzwischen 40cm und wiegt ca 1500g. Der Kopfdurchmesser beträgt immerhin schon 81mm und wenn man bedenkt, dass er noch 10 Wochen in seiner Hütte bleibt, ist das schon ganz ordentlich.

Sehr quirlig ist er jedenfalls auch, es vergeht keine Stunde, die er nicht mitteilt, dass er da ist (auch nachts). Er bewegt sich eben gern und viel. Einerseits freut und das, andererseits bekommen wir nie eine vorzeigbare 3D-Aufnahme, weil durch die Bewegungen zu viele Unschärfen entstehen.
Eine kurze (nur leicht unscharfe) Momentaufnahme haben wir dennoch festgehalten. Das Stupsnäschen kann man jedenfalls gut erkennen.

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Nun fehlt und nur noch eine geeignete Hebamme. Die, die sich heute vorgestellt hat, mag zwar fachlich gut sein, aber haben will ich sie nicht. Wer mir beim ersten Termin (der dem Beschnuppern diesen soll) schon einen Stempel in mein Vorsorgeheft stempelt ohne vorab zu fragen, der ist eben raus. Nunja, zahlen darf ich wohl trotzdem für den gescheiterten Besuch, das ärgert mich nun doppelt.

Und im Krankenhaus sind wir seit dem 31.12.2011 ebenfalls angemeldet. Es ist zwar eine kleine Klinik, aber die Hebammen dort sind sehr nett und fürsorglich und mein Gefühl ist dort ganz gut. Aber dort wird man nur dann aufgenommen, wenn es ein reifes Kind ist (der kleine Mann darf also nicht zu früh kommen) und es keine Komplikationen zu erwarten gibt. Grund hierfür ist die fehlende Kinderstation.
Da wir aber noch immer einen Bilderbuchverlauf haben, sollten wir diese Hürde gut nehmen können.

Das Babymobil

endlich komme ich auch mal dazu ein Bild vom neuen Babymobil einzustellen, wo das Bild doch schon seit einiger Zeit auf dem PC wartet...

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In pflegeleichter Farbe (mud/curry).

Freitag, 30. Dezember 2011

112cm

ist zwar um den Bauch herum kein Traummaß, aber das misst derzeit der Bauch. Und damit habe ich meinen Mann nun überholt, mit so viel Bauch kann er dann doch nicht dienen.
Der Zwerg und ich sind nun schon in der 30. Woche, was bedeutet, dass ich in diesem Jahr mehr schwanger als nicht schwanger war.
Inzwischen hat auch das letzte Drittel begonnen und die "Beschwerden" sofern man diese als solche bezeichnen darf, nehmen zu.
Bücken, Fußnägel schneiden, Socken anziehen, oder einfach nur liegen sind inzwischen anstrengend, die ersten drei genannten Aktivitäten sind alleine nicht wirklich gut zu erledigen.
Und das bei mir – ich kann mich selbst kaum an den Füßen anfassen, weil ich so kitzelig bin und nun muss mein armer Mann für kurze Nägel und angezogene Socken sorgen. Nicht einfach, aber es klappt.
Meine Luft wird knapper. Im Liegen auf dem Rücken ist es doch recht schwer Luft zu bekommen, im Liegen auf der rechten Seite bekommt der Zwerg von irgendetwas zu wenig, jedenfalls tobt er dann. Bleibt also nur noch die linke Seite und auf der liege ich nun schon seit Wochen.

Der kleine Mann hingegen liegt noch immer sehr entspannt die optimale Raumverteilung nutzend in Querlage. Ich hoffe er dreht sich irgendwann nochmal.
Mit den Händen boxt er gern mal in die Leber und kann sich so prima beschweren, wenn ihm was nicht passt. Mit den Füßen kann man wunderbar gegen den Untergrund treten und laufen üben.
So wie der Kleine sich bewegt, könnte man meinen, der steigt demnächst aus und kann laufen.

So richtige Heißhungerattacken lieben bisher aus, Weihnachten haben wir ebenfalls kaum gesündigt, sondern uns an Roastbeef und Gemüse gehalten. Keine Gans, keine Ente, kaum Fett, kaum Süßes.
Es gibt sicher auch so wieder eine Diskussion um die Aussage der Waage, wenn wir nächste Woche zum Kontrolltermin anrauschen müssen, da muss ich mir nicht noch zusätzlich Kilos anfuttern.
Geschätzt wiege ich ohnehin eine ganze Tonne.

Nächsten Donnerstag kommt unsere eventuell zukünftige Hebamme zu Besuch. Sie wohnt hier ganz in der Nähe, hat einen netten französischen Akzent und ist die einzige im Ort.
Ich bin ja der Meinung darum wird zu viel Brimborium gemacht. Aber naja, da müssen wir wohl mitziehen. Schließlich gehört es sich eine Hebamme ab Mitte der Schwangerschaft zu haben. Und ich bin mal wieder spät dran...

Samstag, 10. Dezember 2011

Weihnachtsgeschenke

Nicht, dass der kleine Mann in mir nicht schon Geschenk genug wäre.
Eigentlich sind wir hier wunschlos glücklich.
Aber mein Weihnachtsgeschenk wurde bereits am Dienstag geliefert.
Ich bin bekennender Fan von praktischen Geschenken, die ich gut gebrauchen kann und die mir das Leben leichter machen – ja ich stehe auf Haushaltsgeräte. Dann aber bitte die guten.
Zu unserer neuen Super Waschmaschine von einem namhaften Hersteller, der suggeriert, dass die Waschmaschine ewig hält (und das tun die Dinger auch), gesellt sich nun ein nagelneuer Trockner.
Ein wahrlich praktisches Gerät, wenn es um kuschelweiche Wäsche und Babystrampler geht.
Hat ein Solches Monstrum bis vor gar nicht allzu langer Zeit noch 3-4 kWh Strom verbraucht, so braucht unser neuer nur noch1,27 kWh Strom. Das wiederum bedeutet, dass er heute kostenlos läuft, denn die Sonne scheint und wir produzieren mehr, als wir verbrauchen.
Neben dem Stromverbrauch, der die Annehmlichkeit eines Trockners nur wenig verbessert, kann das Gerät sprechen. Es soll der Hausfrau das Leben wohl angenehmer machen…
Es spricht also zu mir, in Wort und Schrift, hat eine Lampe in der Trommel und erleuchtet so während des Trocknens den Raum. Na ob das das eigentliche Verkaufsargument noch verbessern kann? Ich suche jedenfalls den Knopf zum Ausschalten des Sprechens – ich rede doch nicht mit einem Trockner.

Aber ich mag ihn und er trocknet gerade die erste Ladung Wäsche für mich.
Völlig ne ist für mich die Klarglasscheibe. Früher waren Trocknertüren weiß, nun aus Glas und man kann der Wäsche beim Trocknen zusehen - dank der eingebauten Lampe sogar mit Beleuchtung... Ich sehe schon.
Der Zwerg wird irgendwann mal davor geparkt, weil das so schön aussieht und beruhigend ist :-)

Sonntag, 20. November 2011

Bauchbild

nach langer Pause mal wieder ein Bauchbild mit explodiertem Bäuchlein.

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Samstag, 19. November 2011

wenn die Bauchdecke bebt...

…dann spricht das Wesen in mir mit mir.
Zu kalt, zu warm, zu eng, zu laut, all das bekomme ich nun mitgeteilt.
Bis vor ein paar Tagen habe ich das kleine Zwerglein wohl gemerkt, wenn es sich bewegt hat, aber nun sieht man es ganz deutlich.
In Seitenlage ist der Bauch ganz windschief, weil der Kopf sich zur Seite drückt und wenn ihm etwas so gar nicht gefällt, dann wird schon mal etwas mit Nachdruck an die Bauchwand getrommelt, sodass die Bauchdecke Wellen schlägt.
Und wenn der Papa abends den Bauch eincremt, dann strecken sich die Gliedmaßen gern gen Hand.

Schon faszinierend, dass da jemand in mir wohnt und sich mitteilt…

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Zuletzt aktualisiert: 30. Dez, 02:07

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